{"id":67,"date":"2014-12-22T00:08:43","date_gmt":"2014-12-21T23:08:43","guid":{"rendered":"http:\/\/verzaell.uss.koeln\/?p=67"},"modified":"2014-12-22T00:08:43","modified_gmt":"2014-12-21T23:08:43","slug":"koperscanner-am-flughafen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/verzaell.uss.koeln\/?p=67","title":{"rendered":"K\u00f6perscanner am Flughafen"},"content":{"rendered":"<p>Am Flughafen K\u00f6ln\/Bonn werden seit Mitte November 2014 sog. K\u00f6rperscanner bei der Sicherheitskontrolle eingesetzt. Basierend auf aktiver Mikrowellentechnologie sollen sie zur Erh\u00f6hung der Sicherheit bei der Kontrolle der Passagiere f\u00fchren.<\/p>\n<p>Praktisch sieht das so aus, dass ein langer Stau von Passagieren vor den verschiedenen Ger\u00e4ten wartet. Wie auch auf Wikipedia dazu steht, dauert der Passagiercheck mit Scanner (bei hoher Fehleranf\u00e4lligkeit) locker die doppelte Zeit. Obwohl ja gescannt werden soll, m\u00fcssen dennoch alle Metallteile wie Uhren, G\u00fcrtel o.\u00e4. vorher abgelegt werden. Auf meine Frage, ob denn die Nutzung des Scanners wirklich verpflichtend sei, druckste der Angestelle herum: Man k\u00f6nne darauf verzichten, m\u00fcsse dann aber die vollst\u00e4ndige manuelle Kontrolle durchf\u00fchren. Als ich auf die R\u00fcckfrage, ob ich denn wirklich nicht wolle, best\u00e4tigte, wurde laut &#8222;Ein Verweigerer! Benachrichtigt die Polizei&#8220; gerufen. Anschliessend wurde ich gr\u00fcndlich manuell (wie fr\u00fcher) durchsucht, wobei ich sogar meine Schuhe ausziehen musste, die vom untersuchenden Beamten dann weggebracht wurden und erst nach rund 5 Minuten wiedergebracht wurden. In der Zwischenzeit erschien ein Beamter der \u00a0Bundespolizei, der mich nochmal darauf aufmerksam machte, dass eine sehr gr\u00fcndliche manuelle Untersuchung durch de Verweigerung die Folge w\u00e4re &#8211; ob ich mir dar\u00fcber im Klaren w\u00e4re? Ich best\u00e4tigte erneut, war jedoch irritiert \u00fcber die offensichtliche Drohung. Nachdem manuell (nat\u00fcrlich) nichts gefunden wurde, wurde ich zur Ausgabe des Handgep\u00e4ck-Durchleuchters gebracht. Ein weiterer Angestellter nahm dann meinen Rucksack und durchsuchte jede einzelne Spalte und Tasche des Rucksacks, obwohl dieser ja gerade durchleuchet worden war. Auf meinen Hinweis, dass diese manuelle Durchsuchung ja auch nicht erfolgt w\u00e4re, wenn ich durchleuchtet worden w\u00e4re, da der Handgep\u00e4ckscan ja gar nichts ergeben h\u00e4tte, meinte der Beamte: &#8222;Mit Logik hat das ja auch nichts zu tun&#8220; ..ohne Worte..<\/p>\n<p>Offensichtlich sollen die Reisenden durch Einsch\u00fcchterung und \u00d6ffentlichmachen des Verweigerns zur Nutzung des Scanners &#8222;angehalten&#8220; werden.<\/p>\n<p>Dazu ein Zitat aus der Wikipedia: &#8222;Da R\u00f6ntgen-R\u00fcckstreuungsscanner in den USA bereits den Gro\u00dfteil der verwendeten Ger\u00e4te ausmachen, bef\u00fcrchten die Wissenschaftler, dass durch sp\u00e4tere Krebserkrankungen eine gr\u00f6\u00dfere Gef\u00e4hrdung f\u00fcr Leib und Leben der Passagiere bestehen k\u00f6nnte, als durch Terrorismus selbst.&#8220;<\/p>\n<p>Wenn diese Strahlung derart harmlos sein sollte, fragt man sich doch, warum Schwangere das Ger\u00e4t nicht nutzen d\u00fcrfen..?<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Flughafen K\u00f6ln\/Bonn werden seit Mitte November 2014 sog. 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